Gravierende Vorwürfe gegen Glencore

Schlechte Arbeitsbedingungen, Kinderarbeit und verseuchte Flüsse: Der Rohstoffhändler Glencore mit Sitz in Zug steht unter Verdacht. Die Organisationen Brot für alle und Fastenopfer werfen Glencore vor, in der Demokratischen Republik Kongo gegen Menschenrechte und den Umweltschutz zu verstossen. Über ein halbes Jahr haben die beiden Organisationen vor Ort Nachforschungen angestellt und die Resultate nun in einer Studie präsentiert. In einer ersten Reaktion bestreitet Glencore die zahlreichen und gravierenden Vorwürfe. Glencore sieht sich vielmehr in der Rolle des Wohltäters: Man werde bis Ende Jahr über 3 Milliarden Dollar im Kongo investiert und 10'000 Arbeitsplätze im Bergbau geschaffen haben.