Kanton Uri verschiebt Abstimmungen

Betroffen sind die beiden Volksabstimmungen am 17. Mai

Der Kanton Uri verschiebt die Abstimmungen vom 17. Mai (Symbolbild).

Auch der Kanton Uri führt am 17. Mai wegen der Coronakrise keine kantonale Abstimmung durch. Zuvor hatte bereits der Bund die nationalen Abstimmung abgesagt.

Im Mai hätten die Urner Stimmberechtigten über die Quellensteuer und das Fuss- und Wanderwegnetz abstimmen müssen. Wann diese Vorlagen dem Souverän nun vorgelegt werden, steht noch nicht fest, wie die Kantonsregierung am Freitag mitteilte.

Gemeindeparlamentswahlen wie geplant

In Göschenen und Seedorf müssen noch zweite Wahlgänge für das Parlament durchgeführt werden. Diese finden wie geplant am 19. April statt. Dies hat die Kantonsregierung gemäss seiner Mitteilung nach Rücksprache mit den betroffenen Gemeinden festgelegt. Die Regierung ruft die Stimmberechtigten dazu auf, brieflich abzustimmen, dies um die Ansteckungsgefahr zu verkleinern.

Ferner hat die Urner Kantonsregierung einen Fristenstillstand für kantonale Volksinitiativen und Referenden beschlossen. Dies ist nötig, weil wegen den Massnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus das Sammeln von Unterschriften stark eingeschränkt ist.