Take-aways müssen um 18.30 Uhr schliessen

Dies hat die Luzerner Gewerbepolizei beschlossen

Auch Kebabstände sind von der neuen Regelung betroffen.

Take-aways sowie weitere Lokale im Kanton Luzern, die momentan auf solche Angebote oder Lieferdienste setzen, müssen sich ab sofort an das Ladenschlussgesetz halten. Dies hat die Luzerner Gewerbepolizei beschlossen. 

Imbiss-Betriebe dürfen im Gegensatz zu Restaurants trotz der Corona-Krise offen bleiben. Die bestehenden Restaurationsbetriebe haben nun die Möglichkeit, als Take-Away Essen zu verkaufen. Die Öffnungszeiten sind aber eingeschränkt. Das Take-Away-Konzept gilt als Verkaufsgeschäft, die Betriebe müssen sich dadurch an die ortsüblichen Ladenöffnungszeiten halten, wie die Luzerner Polizei am Freitag mitteilte.

Ladenschluss in der Regel um 18.30 Uhr

Die Öffnungszeiten sind von Montag bis Freitag jeweils bis 18.30 Uhr, Samstag bis 16 Uhr sowie am Abendverkauf der jeweiligen Gemeinde. Die Gastgewerbe- und Gewerbepolizei habe die Öffnungszeiten verbindlich geregelt, sie gelten ab sofort. Den Restaurants wird gestattet, ihre Esswaren in Gebinden zum Mitnehmen, an die Kundschaft abzugeben. Sie dürfen aber keine Sitzplätze mehr anbieten und die Sitzgelegenheiten für das Publikum, auch Aussensitzplätze, sind zu sperren.

Kebab-Stände oder McDonalds mit Einschränkungen auch betroffen

Für Imbiss-Betriebe, die sowohl Take-away als auch Sitzgelegenheiten anbieten – etwa gewisse Kebab-Stände oder McDonalds – kommt es mit der Neuregelung zu Einschränkungen. Sie profitierten bislang von längeren Öffnungszeiten beim Take-Away, weil sie gleichzeitig über eine Restaurantbewilligung verfügten, hiess es bei der Luzerner Polizei auf Anfrage. Auch sie gelten neu als Verkaufsgeschäft. Von den eingeschränkten Öffnungszeiten ist auch der McDrive betroffen. Im Weiteren seien die Empfehlungen des Bundesamtes für Gesundheit (BAG) betreffend Hygiene und das Abstandhalten einzuhalten.

Quelle: sda