In Kriens rückt das Militär ein

Spitalbataillon 66 in der Mobilmachung

Das Spitalbataillon 66 wird aufgeboten. (Archivbild)

Am Donnerstagnachmittag sind auffallend viele Militärfahrzeuge durch Kriens gefahren. Grund dafür war die Mobilmachung des Spitalbataillons 66.

Laut Denny Jenni, verantwortlich für die Kommunikation Ter Div 2, sind heute rund 500 Angehörige der Armee aufgeboten worden und mussten für die Mobilmachung einrücken. Beim Spitalbataillon handelt es sich um eine Formation mit hoher Bereitschaft, die nun aufgrund der Massnahmen des Bundes aufgeboten wurde. Zuerst mussten sich die Armeeangehörigen einer sanitarischen Eintrittsmusterung unterziehen - einem sogenannten Gesundheitstest, dem in Zeiten des Coronavirus mehr Beachtung beigemessen wird, auch um das Ansteckungsrisiko zu mindern.

Zum jetzigen Zeitpunkt würden die Armeeangehörigen ihr für den Einsatz benötigtes Material fassen, erklärt Jenni. Wo und welche Hilfe sie leisten würden, sei bisher noch unklar. Sicher ist, dass das Spitalbataillon 66 die Gesundheitsinstitutionen im Raum der Territorialdivision 2 unterstützt und bei der Pflege, beim Transport und der Logistik aushilft. In der Zwischenzeit ist das Bataillon auf dem ehemaligen Zeughausgelände in Kriens stationiert. Die Territorialdivision 2 umfasst die Kantone Luzern, Nid- und Obwalden, Aargau, Basel-Stadt und Basel-Land sowie Solothurn.