300 Soldaten ignorieren Marschbefehl

Es drohen 18 Monate Gefängnis

300 Soldaten ignorieren den Marschbefehl.

Immer mehr Kantone bitten um Unterstützung von der Armee, um die Krise zu bewältigen. Neu hat auch der Kanton Luzern Hilfe angefordert. Aber nicht alle Soldaten folgen dem Marschbefehl.

Die Armee soll die zivilen Behörden im Gesundheitsbereich unterstützen, in der Logistik mithelfen und das Transportwesen sichern. Sie werde nun vermehrt auch Beatmungs- und Monitoringgeräte beschaffen. Um die Kantone zu unterstützen, hat der Bundesrat bewilligt, dass sich bis zu 8000 Armeeangehörige mobilisieren.

300 Soldaten ignorieren Marschbefehl

An Truppen seien bisher die vier Spitalbataillone und fünf Sanitätskompanien aufgeboten worden, wie «20 Minuten» berichtet. Armeesprecher Daniel Reist bestätigt: Davon hätten 300 Armeeangehörige den Marschbefehl ignoriert. Wieso die Soldaten nicht auf den Befehl reagierten, ist noch unklar. Ihnen droht eine Gefängnisstrafe von 18 Monaten.