Preis-Crash auf dem Erdölmarkt

Der Erdölpreis ist um einen Viertel eingebrochen

Erdöl-Förderung (Symbolbild)

Der Erdölpreis ist vergangene Nacht um fast einen Viertel eingebrochen. Das gab es seit dem Golfkrieg nicht mehr.

 

Grund ist eine geplatzte Vereinbarung zwischen den Erdölstaaten der OPEC und Russland am Freitag. Geplant gewesen wäre, die Erdölförderung zu reduzieren. Stadtessen droht der OPEC-Staat Saudi-Arabien nach dem Scheitern mehr Öl zu fördern und die Preise zu senken. Dies um Druck auf Russland zu machen. Eine Provokation die zum Preiskrieg führen dürfte.

Kurz nach Beginn des Handels am Sonntagabend kostete Erdöl der Sorte Brent aus der Nordsee 33,59 Dollar pro Fass (je 159 Liter). Das sind 25,8 Prozent weniger als am Freitagabend. US-Leichtöl verbilligte sich um 23 Prozent auf 32,06 Cent je Fass. Zeitweise war der Brent-Preis sogar bis auf 31,02 Dollar je Fass abgesackt und bei US-Leichtöl auf 30 Dollar pro Fass.

Schon in den vergangenen Wochen hatte der Erdölpreis unter Druck gestanden. Ursache war die Sorge vor einem Abschwung der Weltwirtschaft im Zuge der Coronavirus-Ausbreitung.

(Quelle:sda/ehi)