Stadt Luzern drückt bei E-Autos auf die Bremse

Die Stadtregierung will Mehrverkehr verhindern

E-Fahrzeuge müssen in Luzern auf Sonderbehandlungen verzichten

Die Luzerner Stadtregierung entscheidend sich gegen Sonderbehandlungen für E-Fahrzeuge. Die SP/Juso und Grüne/Junge Grüne verlangten eine E-Mobilitätsstrategie. Weder eine zusätzliche Fahrspur, noch Ladestationen an Strassenparkplätzen werden bewilligt. 

Die Luzerner Stadtregierung lehnt separate Fahrspuren für Elektroautos und Ladestationen an Strassenparkplätzen ab. Die E-Mobilität löse längst nicht das Platzproblem des Autoverkehrs. Eine eigene Fahrspur würde zusätzlichen Anreiz schaffen, den motorisierten Individualverkehr zu benutzen. Gegenüber reservierten Parkplätzen für Elektroautos in grösseren Parkierungsanlagen zeigte sich die Luzerner Stadtregierung hingegen offen. Diese belasten den Stadtraum nicht zusätzlich. 

Stadtregierung setzt momentan auf Förderung des ÖVs, der Fussgänger und Velofahrer

Die SP/Juso und Grüne/Junge Grüne verlangten in einem Vorstoss eine E-Mobilitätsstrategie. Sie wollten sich auf die flächen- und ressourceneffiziente Elektromobilität konzentrieren. Die Stadtregierung möchte sich hingegen weiter auf die bestehende Mobilitätsstrategie stützen, mit dem Ziel, den öffentlichen Verkehr, Fussgänger und Velofahrer zu fördern. Der Vorstoss kommt nun in das Luzerne Stadtparlament.