Das Inseli wird Fasnächtlich

Ab Schmudo 2020 will man im Inseli-Park die Luzerner Fasnacht bereichern

Die Fasnacht kommt immer näher und damit auch das Gedränge auf den Luzerner Strassen. Wie die Luzerner Zeitung berichtet, soll sich das Gedränge während den rüdigen Tagen aber etwas lichten. Eine Ausweichmöglichkeit wird auf dem Inseli entstehen.

Bisher ist es so, dass während der Fasnacht im Inseli-Park in Luzern nichts los ist. Das soll sich aber bald ändern, berichtet die «Luzerner Zeitung». Dafür wird extra die Zunft zum Inseli gegründet.

Schon kommende Fasnacht soll es vom Schmutzigen Donnerstag bis zum Güdisdienstag fasnächtlich werden auf dem Inseli. Reto Küttel, erster Inselvater und Vorsteher der Inseli-Zunft («Insula Lucernensis»), sagt gegenüber der Luzernerzeitung:

«Wir wollen im Inseli-Park den alten Werten und Traditionen der Luzerner Fasnacht Platz geben»

Küttel kritisiert an der Fasnacht die vollen Plätze in der Luzerner Innenstadt. Elektronische Musik überschalle die schrägen Töne und die Kostüme werden nur noch gekauft statt selber gebastelt. Viele, vor allem an der Bahnhofstrasse, wollen nur Umsatz machen und tragen nichts Fasnächtliches bei, so Küttel weiter.

Keine Elektronische Beschallungen auf dem Inseli

Auf dem Inseli soll es solche Umsatzjäger nicht geben. Es werden nur Gruppierungen zugelassen, die die Luzerner Fasnacht auch wirklich aktiv bereichern. Das bedeutet selbstgemachte Kostüme sowie Sujetgruppen mit Kleidern und «Grende». Elektronische Beschallung werde auf dem Inseli nur unter Ausnahme zugelassen.

Wie die «Luzerner Zeitung» schreibt, brauche es keine spezielle Bewilligung für solche fasnächtlichen Anlässe. Man müsse sich einfach an generelle Empfehlungen wie Littering halten.

Das Inseli in Luzern. Der erste Inselivater Reto Küttel mit dem Zunftsignet auf dem Inseli.