Die Seepromenade von Meggen bleibt befahrbar

Die Bevölkerung stimmt für den Gegenvorschlag der Gemeinde

Die Gemeinde Meggen

In der Gemeinde Meggen wird die Seepromenade zu einem naturnahen Begegnungs-, Ruhe- und Baderaum aufgewertet. Verkehrsfrei wird die Seestrasse aber nicht. Diese hat die Bevölkerung entschieden. 

Die Stimmberechtigten von Meggen haben einen Gegenvorschlag des Gemeinderats mit 1'125 Ja- zu 827 Nein-Stimmen gutgeheissen. Die eigentliche Gemeindeinitiative "Projekt Seepromenade Meggen 2020" mit 460 Ja- gegen 1464 Nein-Stimmen abgeschmettert. Die Stimmbeteiligung betrug 39 Prozent.

Damit wird die Seepromenade von der Badi bis zum Fridolin-Hofer-Platz vor allem im Sommer für Freizeitaktivitäten aufgewertet. Die Strasse kann weiter befahren werden, aber nur noch mit Tempo 20 und im Sommer im Einbahnregime. Im Sommer sollen zusätzliche Parkplätze zur Verfügung gestellt werden.

Ursprüngliche Gemeindeinitiative wurde abgelehnt

Die abgelehnte Initiative bezog sich auf einen kleineren Abschnitt der Seestrasse, der aber ganz verkehrsfrei gestaltet werden sollte. Zudem sollten 60 bis 80 unterirdische Parkplätze erstellt werden. Der Gemeinderat lehnte die Initiative vor allem wegen der unterirdischen Parkhalle ab, aber auch, weil sie zu einschränkend für eine praktikable Lösung sei. Mit dem Ja zu seinem Gegenvorschlag erhielt er den Auftrag, einen Baukredit für das Projekt Seepromenade auszuarbeiten.

Die Gemeinde Meggen stösst zwar auf 5,5 Kilometer an den Vierwaldstättersee an, davon sind aber nur noch rund 500 Meter, verteilt auf mehrere Abschnitte, öffentlich zugänglich. 2015 lehnten die Stimmberechtigten einen 4-Millionen-Franken-Kredit zur Aufwertung der Seepromenade ab.

(Quelle:sda)