Der FCL verliert zum dritten Mal in Folge

1:2-Niederlage gegen Aufsteiger Servette

Die FCL-Fans mit einer Message vor dem Spiel. Die FCL-Fans mit einer Message vor dem Spiel. Stefan Knezevic kommt gegen Servette-Torschütze Kyei einen Schritt zu spät.

In der 14. Runde der Fussball Super League verliert der FC Luzern zuhause gegen Aufsteiger Servette Genf mit 1:2. Der FCL war die spielbestimmende, Servette aber die effizientere Mannschaft.

"Rueh im VR, sofort! För Chaos ond Lärm sorged mer!" Die FCL-Fans zündeten vor dem Spiel schon einmal wortwörtlich ein Feuerwerk und zeigten mit ihrer Plakataktion (siehe Fotos oben), was sie von den Unruhen der letzten Tage halten.

Die Spieler selbst gingen dann auch mit viel Power ins Spiel. Doch in Führung ging Servette: Bereits in der 9. Minute traf Kyei nach einem Freistoss sehenswert per Hacke zum 1:0. Völlig entgegen dem Spielverlauf, denn der FCL bestimmte das Spiel und kam auch zu Chancen und wieder einmal zu vielen Eckbällen. Die grösste Chance hatte Margiotta mit einem Schuss von der Strafraumgrenze. Der Schuss ging jedoch daneben und wir wissen: Wer sie vorne nicht macht, kriegt sie hinten rein: Servette nutzte einen Ballverlust von Kakabadze in der 24. Minute eiskalt aus. Tasar lief in den Sechzehner und netzte im kurzen Eck ein. Ein bitterer Pausenstand für die Luzerner.

Der FCL kann doch noch treffen

Auch in der zweiten Halbzeit war der FCL die spielbestimmende Mannschaft. Das Problem blieb (vorerst) aber das Gleiche: Der FCL trifft das Tor nicht. Bestes Beispiel in der 59. Minute: Ndiaye flankte den Ball von links auf den Fünfmeterraum und Margiotta schoss den Ball freistehend mehrere Meter über das Tor. Die Erlösung kam aber doch noch in der 67. Minute: Nach dem 11.(!) Eckball, getreten von Males, war es Ndiaye, der mit einem Kopfball zum Anschluss traf. Doch danach war plötzlich die Luft draussen und der FCL konnte fast keinen Druck mehr erzeugen. So konnte Servette den Sieg nach Hause spielen.

Das nächste Spiel der Luzerner ist dann nach der Nationalmannschafts-Pause. Am 23. November spielt der FCL auswärts beim FC Zürich.

Audiofiles

  1. Interview mit FCL-Spieler Simon Grether. Audio: Dave Duss & Marco Zibung