Mitteparteien profitieren von Listenverbindungen

Die GLP hat damit bei den Eidgenössischen Wahlen fünf Sitze gewonnen

Die Strategie mit den Listenverbindungen ist für Mitteparteien bei den Wahlen aufgegangen. So hat insbesondere die GLP davon profitiert, dass sie sich mit anderen Parteien zusammengeschlossen hat.

Wie gut eine Partei an den Wahlen abschneidet, das hängt nicht nur vom Wahlkampf ab, sondern auch von geschickten Listenverbindungen. Das hat sich bei den Nationalen Wahlen am Sonntag vor einer Woche gezeigt. 12 von den insgesamt 200 Sitzen gingen aufs Konto von Listenverbindungen.

Die GLP hat fünf Sitze gewonnen. Diese die Partei ohne Listenverbindungen, unter anderem mit den Linken, nicht erreicht. Das zeigt eine Auswertung des Tagesanzeigers. Das Nachsehen hatten hingegen die bürgerlichen Parteien. Das System der Listenverbindungen kostete die SVP sieben Sitze im Nationalrat.