Duell Gmür gegen Grüter um Ständeratssitz

Zwei bisherige Nationalräte kämpfen um einen der Sitze in der kleinen Kammer

Sieben Kandidatinnen und Kandidaten kämpfen um die zwei Sitze im Luzerner Ständerat. Der bisherige Damian Müller von der FDP hat gute Chancen auf eine Wiederwahl. Um den zweiten Sitz zeichnet sich ein Zweikampf ab: Zwischen Andra Gmür von der CVP und Franz Grüter von der SVP.

Beide Luzerner sind seit 4 Jahren im Nationalrat und wollen jetzt in die kleine Kammer. Sie kandidieren sowohl für den National- wie auch für den Ständerat. So wollen mehr Listenstimmen für ihre Parteien generieren. Das ist bei den diesjährigen eidgenössischen Wahlen besonders wichtig.

Der Druck für die Luzerner Kandidierenden ist grösser als sonst, weil die Anzahl der Nationalratssitze für den Kanton Luzern aufgrund der Bevölkerungszahlen von zehn auf neun gesunken ist – der Kanton hat also einen Nationalrat weniger als bisher.

Gmür und Grüter sind zuversichtlich

Obwohl die CVP wie auch die SVP in den vergangenen Wochen in die Kritik geraten sind, sind Gmür und Grüter zuversichtlich für ihre Wahl. Einer der zwei Luzerner Ständeratssitze wird traditionell von der CVP besetzt. Andrea Gmür will den Sitz verteidigen - und Franz Grüter will ihn angreifen.

In vier Wochen wird sich zeigen, ob Gmür oder Grüter im Bundeshaus den Ratssaal wechseln kann – oder ob eine der anderen Kandidatinnen oder Kandidaten das Rennen im Ständerat macht und den Sitz von Konrad Graber übernehmen kann.

Audiofiles

  1. Vorschau Kanton Luzern für die nationalen Wahlen. Audio: Carmen Zettel, Radio Pilatus AG
  2. Wahlvorschau Talk. Audio: Urs Schlatter / Marco Zibung