"First Responder" retten Mann in Luzern

Erster lebensrettender "First Responder"-Einsatz im Kanton Luzern

Mehrere freiwillige «First Responder» konnten in Kriens einen Mann nach einem Herz-Kreislauf-Stillstand erfolgreich reanimieren. Das erste Mal wurde so im Kanton Luzern ein Menschenleben dank ausgebildeten Laienhelfern gerettet.

Am Donnerstag, 18. Juli 2019, ist bei der Sanitätsnotrufzentrale 144 Zentralschweiz die Meldung eingegangen, wonach ein Autolenker in Kriens sofortige medizinische Hilfe benötigt. Nachdem er sein Auto wegen medizinischer Probleme sofort angehalten hatte, erlitt er einen Herz-Kreislauf-Stillstand. Notarzt, Polizei und auch drei «First Responder» konnten den 63-jährigen Mann erstversorgen und stabilisieren.

Einen grossen Beitrag zum erfolgreichen Einsatz leisteten die «First Responder», schreibt das Luzerner Kantonsspital (LUKS) in einer Mitteilung. Nur gerade zwei Minuten nach dem Notruf konnten die Laienhelfer vor Ort mithilfe eines Defibrillators wieder Kreislaufaktivität beim Mann erzeugen. Der Rettungsdienst und der Notarzt konnten den Mann anschliessend soweit stabilisieren, dass er ins Notfallzentrum des Luzerner Kantonsspitals gebracht werden konnte.

Esther Schmid, ärztliche Leiterin des Rettungsdienstes am LUKS, sagt:

«Es freut uns sehr, dass dank des beherzten und sehr schnellen Eingreifens mehrerer First Responder der Patient erfolgreich wiederbelebt werden konnte! »

Das Projekt «First Responder» startete im Kanton Luzern offiziell am 1. Juli 2019. Seitdem wurden die Laienhelfer bereits zu sieben Einsätzen auf dem Kantonsgebiet aufgeboten. Insgesamt stehen im Kanton Luzern über 250 ausgebildete «First Responder» zur Verfügung.