Kantonsspital Luzern ergreift Sparmassnahmen

Sonst drohe im nächsten Jahr ein Minus von 20 Millionen Franken

Dem Luzerner Kantonsspital droht im nächsten Jahr ein Minus von 20 Millionen Franken. Deshalb greift die Spitalleitung nun zu massiven Sparmassnahmen, wie die Luzerner Zeitung aufgrund eines internen Dokuments schreibt.

Das Luzerner Kantonsspital muss massiv sparen. Aufgrund eines drohenden Defizits von 20 Millionen Franken hat die Spitalleitung diverse Sparmassnahmen ergriffen. Dies zeigt ein internes Dokument, welcher der Luzerner Zeitung vorliegt. So sollen bis im nächsten Sommer keine neuen Stellen schaffen. Wird eine bestehende Stelle frei, braucht es für einen Ersatz zwingend eine Bewilligung der Spitalleitung.

Vorgesehene Investitionen werden womöglich hinausgezögert

Zudem prüfe man, auf welche Beschaffungen und Investitionen man vorübergehend verzichten könne. Das drohende Defizit von 20 Millionen Franken begründet das Spital unter anderem mit grossen Investitionen, geringeren Patientenzahlen im stationären Bereich und geringeren Einnahmen aus ambulanten Eingriffen. Der Bundesrat hatte bei letzterem per 2018 eine Tarifreduktion verordnet. 

Dank Sparmassnahmen kann Defizit verhindert werden

Aufgrund der Sparmassnahmen rechnet das Luzerner Kantonsspital nun mit einer schwarzen Null, wie es gegenüber der Luzerner Zeitung erklärt. In den vergangenen Jahren hatte das Luks noch Millionen-Gewinne erzielt - Tendenz war aber rückläufig. Hatte das Luks 2014 einen Gewinn von 52,5Millionen Franken erzielt, lag dieser 2017 noch bei 10,2Millionen.