Grosse Rochade im Bundeshaus

Keller-Sutter neue Justizministerin, Amherd muss zum Militär

Im Bundesrat kommt es zu einer Departementsrochade: Mit Viola Amherd erhält die Schweiz zum ersten Mal eine Verteidigungsministerin, Karin Keller-Sutter wird neue Justizministerin. Simonetta Sommaruga geht ins Uvek und Guy Parmelin wird Wirtschaftsminister.

Die drei weiteren Bundesräte behalten ihre Departemente. Ignazio Cassis bleibt beim Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA), das Departement des Innern (EDI) ist weiterhin in der Hand von Alain Berset. Bundesratspräsident Ueli Maurer bleibt beim Finanzdepartement.

Für die grosse Rochade sei eine Abstimmung im Bundesrat notwendig gewesen, sagte Bundesratssprecher André Simonazzi am Montag vor den Bundeshausmedien. Am vergangenen Freitag hatte der Bundesrat eine erste Aussprache geführt, aber noch keinen Entscheid gefällt.

Audiofiles

  1. Departementsverteilung im Bundesrat. Audio: Marco Zibung / Nico Bär