FDP Nidwalden nominiert Hans Wicki

Der 54-Jährige soll Bundesrat werden

Die FDP Nidwalden hat ihren Ständerat Hans Wicki mit einer Standing Ovation zum Bundesratskandidaten erklärt. Der 54-Jährige sei mit seiner politischen und unternehmerischen Erfahrung der Richtige, um in der Landesregierung Johann Schneider-Ammann zu ersetzen.

Wicki ist ehemaliger Gemeindepräsident von Hergiswil und alt Regierungsrat von Nidwalden. Seit 2015 ist er Ständerat. Wicki arbeitete als Geschäftsführer und Verwaltungsrat. Er ist verheiratet und Vater von zwei Kindern. Mit der Nomination Wickis will die FDP Nidwalden auch dem Anspruch der Zentralschweiz auf einen Sitz im Bundesrat Nachdruck verleihen. Letzter Zentralschweizer Bundesrat war der freisinnige Luzerner Kaspar Villiger. Einen Nidwaldner Bundesrat gab es noch nie. Diese Nomination habe durchaus einen historischen Charakter, teilte die FDP Nidwalden mit.

Die Konkurrenz

Am 5. Dezember wird die Bundesversammlung nicht nur die Nachfolge von Johann Schneider-Ammann, sondern auch von Doris Leuthard regeln. Für die Nachfolge Leuthards bewerben sich auch Personen aus der Zentralschweiz, nämlich der Zuger Ständerat Peter Hegglin und die Urner Regierungsrätin Heidi Z'graggen.

Direkte Konkurrenten von Hans Wicki sind aber die Freisinnigen, die den Sitz von Schneider-Ammann im Visier haben: Die St. Galler FDP-Ständerätin Karin Keller-Sutter und der Schaffhauser Regierungsrat Christian Amsler. Die Kantonalparteien der FDP können bis am Mittwoch der Bundeshausfraktion die Kandidaturen melden. Die Fraktion bestimmt dann am 16. November, wen sie der Bundesversammlung zur Wahl vorschlägt. 

(Quelle sda)