Luzerner Heime sollen Qualität nachweisen

Das verlangt der Berufsverband der Pflegefachleute

Betreffend Qualität in Alters- und Pflegeheimen soll sich nun die Politik einschalten.

Alters- und Pflegeheime im Kanton Luzern sollen ihre Qualität nachweisen müssen. Das wird seitens des Berufsverbands der Pflegefachleute gefordert, wie die Luzerner Zeitung schreibt. Die Politik müsse nun handeln. Der Verband der Pflegeheime sieht kein generelles Qualitätsproblem, schlägt aber dennoch ein einheitliches Befragungssystem vor. 

Damit die Qualität in Alters- und Pflegeheimen besser gewährleistet ist und kontrolliert werden kann, sollen die Heime die Qualität nachweisen müssen. Das fordert die Geschäftsführerin der Sektion Zentralschweiz des Berufsverbandes der Pflegefachfrauen und -männer, Claudia Husmann. Mehrere private Heime im Kanton Luzern würden gefährliche Pflege in Kauf nehmen, vor allem auf dem Land. Es sollen daher Qualitätsnachweise von allen Heimen verlangt werden. Schon heute gebe es zwar Befragungen, aber nicht alle Heime würden mitmachen. Sollten Heime Mängel aufweisen, die über längere Zeit nicht behoben würden, soll das Heim die Betriebsbewilligung verlieren. Einen ähnlichen Vorschlag hat kürzlich auch SP-Stadtparlamentarier Martin Wyss gemacht und ein Postulat dazu eingereicht.  

Heimdachverband schlägt Befragung vor
Beim Luzerner Heimdachverband Curaviva Luzern sieht man kein generelles Qualitätsproblem. Dennoch sieht auch Präsident Roger Wicki Verbesserungspotential. Er schlägt daher vor, dass es einheitliche Befragungen in allen Heimen gibt. Und zwar bei allen: Heimbewohnenden, Angehörigen und Angestellten. Die Befragungsresultate sollen dann vom Kanton überprüft und offengelegt werden. 

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