Grünes Licht für Sozialversicherungs-Zentrum

Luzerner Kantonsparlament stellt sich hinter die Pläne der Regierung

Der Luzerner Kantonsratssaal

Mit dem Sozialversicherungs-Zentrum für den Kanton Luzern geht es vorwärts. Das Kantonsparlament hat den Plänen der Regierung zugestimmt. Bereits im kommenden Jahr werden die Ausgleichskasse, die IV-Stellen und die für die Arbeitslosenversicherung zuständigen Stellen zusammenarbeiten.

In rund fünf Jahren sollen alle Institutionen in einen Neubau einziehen. Aber bereits ab dem kommenden Jahr arbeiten die verschiedenen Stellen zusammen. Durch die Schaffung des Sozialversicherungszentrums sollen Synergien genutzt, aber auch Kundennähe und Kundenfreundlichkeit gesteigert werden.

Angela Pfäffli von der FDP sieht viel Potential im Projekt: "Damit meine ich nicht nur Sparpotential durch Nutzung der Synergien. Ich meine auch den Mehrwert, der durch den Wissenstransfer der Mitarbeitenden entsteht." Es brauche dabei ein grosses Augenmerk auf die Softskills und die Verfügbarkeiten des Personals, sagte sie im Parlament.

Verschiedene Kantone haben bereits Erfahrungen mit solchen Kompetenzzentren, so die Meinung im Parlament. Der Kanton Luzern erhofft sich Einsparungen von einer Million Franken jährlich. Der Neubau soll rund 100 Millionen Franken kosten und durch die Ausgleichskasse des Kantons Luzern erstellt, welche die Räumlichkeiten danach vermietet.

Wo das Gebäude zu stehen kommt, ist noch offen. Es soll nicht mehr als 10 Kilometer vom Stadtzentrum entfernt und gut mit dem öffentlichen Verkehr erreichbar sein.