Zug: Betrunkener fast von Interregio überfahren

Der 55-jährige Mann lag bei der Zuger Haltestelle "Schutzengel" auf dem Gleis

Ein Zug der SBB

In Zug ist am Mittwochabend beinahe ein Mann von einem Interregio überfahren worden. Doch die Haltestelle „Schutzengel“ wurde ihrem Namen gerecht. 

Gegen 23 Uhr lag ein betrunkener Mann auf dem Gleis, als sich ein Interregio näherte. Der Lokführer leitete eine Vollbremsung ein - und der Alkoholisierte konnte sich selbständig vom Gleis wegrollen. Der 50-jährige Mann habe sich damit gerade noch rechtzeitig in Sicherheit bringen können, wodurch es nicht zu einem Zusammenstoss gekommen sei, teilte die Zuger Polizei mit. Der Betrunkene wurde mit leichten Verletzungen ins Spital gefahren. Weshalb er auf den Gleisen lag, ist noch nicht bekannt und wird nun abgeklärt.

Die Zugpassagiere mussten den gestoppten Interregio bei der S-Bahnhaltestelle "Schutzengel" verlassen und auf nachfolgende Züge umsteigen.