Der Tierquälerei soll ein Ende gesetzt werden

Mehr unangemeldete Kontrollen in Schweizer Ställen

Landwirtschaftsbetriebe in der Schweiz müssen künftig vermehrt mit unangemeldeten Tierschutzkontrollen rechnen. Bund und Kantone kommen damit einer langjährigen Forderung des Tierschutzes entgegen.

Fälle von Tierquälerei wie jener von Hefenhofen TG sollen in Zukunft effizienter aufgedeckt oder verhindert werden können. Dazu arbeiten die kantonalen Veterinärdienste und der Bund ein neues Kontrollkonzept aus.

In der Schweiz müssen landwirtschaftliche Tierhaltungen alle vier Jahre mindestens ein Mal kontrolliert werden – 10 Prozent der Grundkontrollen müssen unangemeldet erfolgen. Künftig soll der Anteil der unangemeldeten Kontrollen auf 40 Prozent steigen. Das entspricht auch einer Forderung des Schweizer Tierschutzes (STS). Die neuen Vorschriften sollen auf Anfang 2020 in Kraft treten.