Hölloch-Touristen bleiben sicher bis Mittwoch eingeschlossen

Die Männer sind aber wohlauf und werden betreut

Ein Blick in das Hölloch

Die acht Männer, die seit dem frühen Sonntagmorgen im Hölloch im Muotathal im Kanton Schwyz eingeschlossen sind, bleiben sicher noch die nächsten 48 Stunden eingeschlossen. Alle Personen sind unverletzt und werden von Einsatzkräften betreut.

Seit gestern Abend werden die acht Männer von Rettungskräften der Rettungskolonne Speleo-Secours Schweiz betreut. Vier Experten hatten sich im Verlaufe des Sonntags auf den Weg zu den Eingeschlossenen gemacht. Über einen alternativen Eingang und nach mehreren Stunden Weg durch teils nasse Schächte erreichten sie das Biwak der Touristengruppe. Wie die Kantonspolizei Schwyz mitteilt, geht es der Gruppe den Umständen entsprechend sehr gut. Die Männer befinden sich in einem hochwassersicheren Biwak, haben genügend Lebensmittel, sind unverletzt und werden nun auch noch von vier Rettungskräften betreut. 

Situation wird laufend neu beurteilt

Aufgrund der aktuellen Wassersituation in der Höhle und der Wettervorhersage geht die Einsatzleitung davon aus, dass die eingeschlossenen Männer das Hölloch die kommenden 48 Stunden nicht verlassen können. Die Situation wird jedoch laufend neu beurteilt, so die Kantonspolizei Schwyz.

Die achtköpfige Gruppe war am Samstagmorgen mit einem Höhlenführer auf eine Zwei-Tages-Tour ins Hölloch aufgebrochen. Dabei wurden sie von einem Wassereinbruch überrascht.  Ein Syphon in der Höhle füllte sich mit Wasser. Der Weg zum Ausgang ist seither versperrt. Da der Weg der Rettungskräfte für die Touristen-Gruppe zu anspruchsvoll und gefährlich ist, bleibt es abzuwarten, bis sich das Syphon wieder entleert hat.

Inzwischen haben die Trekking-Organisatoren Archivbilder vom sogenannten Dom-Biwak veröffentlicht. Sie sollen Angehörigen und Interessierten aufzeigen, wie es vor Ort aussieht.