AIDS-Hilfe-Schweiz macht auf Diskriminierung aufmerksam

01. Dezember ist Welt-Aids-Tag

Die AIDS-Hilfe-Schweiz macht anlässlich des Welt-Aids-Tag auf Diskriminierung aufmerksam.

Alle 17 Sekunden hat sich im vergangenen Jahr weltweit ein Mensch mit dem HI-Virus angesteckt. Das sind gemäss der UNO fast 5'000 Ansteckungen pro Tag. In der Schweiz leben rund 20'000 Personen mit HIV. Wie die AIDS-Hilfe-Schweiz berichtet, kämpfen viele von ihnen mit Diskriminierung.

HIV-Patienten werden oftmals am Arbeitsplatz gemobbt, sie erhalten nicht die notwendigen Behandlungen oder werden von Krankenkassen gar abgezockt. Bis jetzt sind in diesem Jahr in der Schweiz 118 Fälle von solchen Diskriminierungen bei der AIDS-Hilfe-Schweiz eingegangen. Die meisten Fälle gibt es demnach bei den Versicherunge, egal ob Sozialhilfe oder Privatversicherungen. Oftmals erhalten HIV-Patienten nicht die finanzielle Unterstützung, welche sie für ihre Therapie brauchen. Daher haben viele von ihnen finanzielle Probleme, teilt AIDS-Hilfe-Schweiz mit.

Anlässlich des heutigen Welt-Aids-Tag möchte die AIDS-Hilfe-Schweiz auf die Thematik der Diskriminierung aber auch der Gefahr von AIDS aufmerksam machen. Denn 2016 starben weltweit rund 1 Million Menschen an den Folgen von AIDS.