Grosseinsatz vor dem Bundeshaus: Es bestand keine Gefahr

Im verdächtigen Rucksack war kein Sprengstoff

Auf dem Bundesplatz, direkt vor dem Bundeshaus, wurde am 1. August eine verdächtige Tasche abgelegt.

Der Bundesplatz in Bern ist am 1. August-Abend grossräumig abgesperrt worden. Grund dafür war ein verdächtiger Rucksack. Am Mittwochvormittag gab die Berner Polizei dann die endgültige Entwarnung.

Kurz nach 21 Uhr hatten Passanten am 1. August die Berner Polizei alarmiert, weil ein angeblich bewaffneter Mann im Raum des Bären- und des Bundesplatzes einen Rucksack deponiert und Drohungen ausgestossen haben soll. Die Polizei sperrte den Bundesplatz und sämtliche Zufahrtsstrassen daraufhin ab. Der verdächtige Mann habe wenige Minuten später in der Innenstadt festgenommen werden können, so eine Sprecherin der Polizei.

Da der Täter widersprüchliche Angaben zum Inhalt des Rucksacks gemacht habe, wurde dieser daraufhin mit Hilfe eines Roboters sichergestellt und abtransportiert. Über den Inhalt der Tasche gab es zunächst keine genaueren Informationen von der Polizei. Erst am Mittwochvormittag gab die Polizei dann Entwarnung. Bei der Waffe des Mannes habe es sich um eine Softair-Pistole gehandelt und im Rucksack habe sich lediglich Unterhaltungselektronik befunden. Der Festgenommene hatte bei einer ersten Befragung allerdings auch von explosivem Material gesprochen, deshalb habe die Polizei grossräumig abgesperrt so ein Sprecher.

Über die Beweggründe des Mannes gibt es hingegen noch keine Informationen. Er befindet sich derzeit noch in Polizeigewahrsam.