Probleme in 100 Ländern nach Cyberangriff

Chaos in Spitälern in Grossbritannien

Internet-Kriminalität (Symbolbild)

Eine Cyber-Attacke hat tausende Computer auf der ganzen Welt lahmgelegt. Betroffen sind auch Spitäler in England und das russische Innenministerium.

Die weltweite Cyber-Attacke hat in rund 100 Ländern zu Problemen geführt. In Grossbritannien ist vor allem das Gesundheitswesen betroffen. Dutzende Spitäler und andere Einrichtungen sind immer noch lahmgelegt. Viele Patienten wurden am Samstag wieder nach Hause geschickt, weil ihre Daten nicht abrufbar sind. Die Menschen wurden aufgerufen, nur in Notfällen Spitäler aufzusuchen.

Deutsche Bahn angegriffen

Von der Cyberattacke war auch die Deutsche Bahn betroffen. Deshalb funktionieren in Deutschland Anzeigetafeln und Ticketautomaten nur teilweise. Zu Verspätungen soll es aber nicht kommen wegen der Cyber-Attacke. Aus der Schweiz sind keine Probleme bekannt. Bei der zuständigen Stelle des Bundes gingen keine Schadensmeldungen ein

Hacker wollen Geld

Die Hacker haben Fotos und andere wichtige Daten auf den Computern verschlüsselt und wollen offenbar Geld erperssen, indem sie die Daten nur gegen ein Lösegeld wieder entschlüsseln. Inzwischen konnten Spezialisten den Cyber-Angriff zwar stoppen. Allerdings ändert das für bereits befallene Computer nichts.