Cham: Trainingszentrum für Spitzensportler

Im Spätsommer soll mit dem Bau gestartet werden

So soll das Trainingszentrum OYM dereinst aussehen So soll das Trainingszentrum OYM dereinst aussehen Modell-Ansichten des neuen Trainingszentrum Ein Modell aus der Sicht von Oben Die Köpfe hinter dem OYM (von links nach rechts): Muskelphysiologe Marco Toigo, Investor Hans-Peter Strebel und Geschäftsführer Stefan Roth

Der Schweizer Spitzensport erhält in der Zuger Gemeinde Cham auf Anfang 2020 ein einzigartiges Sportzentrum für Spitzenathletik und Forschung. Das Gebäude vereint unter einem Dach diverse Trainingsmöglichkeiten für verschiedenste Sportarten, Forschung und Rehabilitation. Ende Sommer soll mit dem Bau gestartet werden.

On your marks, kurz OYM: So wir das neue Kompetenzzentrum für Spitzenathletik und Forschung heissen. Gebaut wird das Gebäude von der gleichnamigen Aktiengesellschaft, die in 100-prozentigem Besitz von Hans-Peter Strebel, dem Präsidenten des EV Zug, ist. Das OYM will dem Schweizer Spitzensport effektive und effiziente Leistungssteigerung auf Basis der Kompetenzen Training, Forschung und Rehabilitation bieten. Die geplante Infrastruktur hat es in sich und lässt Sportler-Herzen höherschlagen. Dazu einige Fakten:

Einzigartiger Sportkomplex

  • Athletiktrainingsfläche von 3‘000 Quadratmetern
  • Forschungslabors und Rehabilitationszonen/–räume
  • Sprint Track (4 Bahnen à 80 m)
  • Dreifach-Sporthalle sowie weitere Sport-Performance-Flächen
  • Eishalle mit Zuschauertribüne und eishockey-spezifischen Infrastrukturen für Goalie- und Schusstraining
  • diverse Seminar- und Schulungsräume sowie ein Auditorium für 240 Personen
  • 25 Doppelzimmer für Trainingscamps
  • Mensa mit individuell abgestimmter Athleten-Verpflegung / öffentlich zugänglich

Die Verbindung von Forschung und Spitzenathletik ist in der Schweiz in dieser Form einzigartig. OYM betreibt durch den fortlaufenden Einbezug der Athletinnen und Athleten sowohl Grundlagen- wie auch anwendungsorientierte Forschung.

Für den Schweizer Spitzensport

Von der Top-Infrastruktur profitieren sollen Einzelsportler aber auch ganze Teams, wie zum Beispiel der EV Zug, die Schweizer Eishockey-Nationalmannschaft oder diverse andere Sportverbände. Sie sollen von den idealen Trainingsbedingungen und der persönlichen, wissenschaftlich fundierten Betreuung profitieren, damit jede Athletin und jeder Athlet seine Leistung maximieren kann.

Laut der Zuger Zeitung kostet das Projekt 50 Millionen Franken. Gebaut wird das OYM ab Spätsommer 2017 in Cham-Nord. Anfang 2020 öffnet das Trainingszentrum seine Türen.