Terror: Bedrohungslage bleibt angespannt

Früherkennung gegen Radikalisierung soll gestärkt werden

Terrorismus (Symbolbild)

In der Schweiz gibt es weiterhin eine erhöhte Terrorgefahr. Zu diesem Schluss kommt der Bund in seinem neusten Bericht zum Thema Terror in der Schweiz.

Nach wie vor seien terroristische Anschläge in der Schweiz möglich. Zu diesem Schluss kommen die Sicherheitsbehörden des Bundes im dritten Tetra-Bericht, der am Dienstag in Bern veröffentlicht worden ist. Um Anschläge von vor allem jungen Menschen zu verhindern, will der Bund hauptsächlich die Früherkennung von Radikalisierung stärken.

Im Fokus der Behörden stehen Täter, die mit geringem logistischem Aufwand einen Anschlag verüben können. Für eine wirkungsvolle Terror-Prävention soll die Polizei deshalb künftig mehr Rechte erhalten. Der Bund schlägt beispielsweise vor, dass die Polizei auch ohne Strafverfahren Pässe abnehmen kann. Beispielsweise wenn die Gefahr besteht, dass eine Person sich im Ausland einer radikalen Gruppe wie dem IS anschliessen könnte.

Welche Lücken die Schweiz in der Terrorbekämpfung stopfen will, erklärt die Direktorin des Bundesamtes für Polizei, Nicoletta della Valle, im untenstehenden Interview mit der Schweizerischen Depeschenagentur SDA.

Audiofiles

  1. Erhöhte Terrorgefahr in der Schweiz: Bund setzt auf Früherkennung. Audio: Matthias Strasser