Krankenkassenprämien für Junge sinken

Die Kantone sollen die Kinderprämien um mindestens 80 Prozent verbilligen.

Für Kinder sollen die Krankenkassen-Prämien stärker verbilligt werden

Familien und junge Erwachsene sollen weniger Krankenkassenprämien zahlen. Das Parlament senkt die Prämien für die 19-25-Jährigen. Für Kinder von Familien mit tiefen und mittleren Einkommen müssen die Kantone die Prämien stärker als heute verbilligen.

Die Jungen Erwachsenen sollen bei den Krankenkassenprämien via Risikoausgleich entlastet werden. Heute wird nur ein Drittel der Prämien dieser Altersgruppe für medizinische Leistungen aufgewendet. Den Rest zahlen die Krankenkassen in den Risikoausgleich ein. Diese Zahlungen sollen nun um 50 Prozent reduziert werden. Dies wiederum erlaubt den Krankenkassen, Prämienrabatte von rund 90 Franken im Monat zu gewähren. Im Gegenzug steigen die Prämien für Erwachsene um rund 10 Franken. Dank der Entlastung sind weniger junge Erwachsene auf Prämienverbilligung angewiesen. Die Kantone müssen schätzungsweise 75 Millionen Fanken weniger auslegen. Dieses Geld sollen sie für die Subventionierung der Kinderprämien von Familien mit mittleren und tiefen Einkommen einsetzen. National- und Ständerat verpflichten die Kantone, für diese Familien die Kinderprämien um mindestens 80 Prozent zu verbilligen. Heute sind es 50 Prozent.

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  1. Junge und Kinder zahlen weniger Krankenkassenprämien. Audio: Matthias Strasser