Priester aus dem Kanton Luzern schmuggelte Goldbarren

Das Gold war in Schokoladenpapier eingewickelt im Gepäck versteckt

Ein katholischer Priester der im Kanton Luzern tätig ist, hat am Montag versucht Goldbarren nach Indien zu schmuggeln. Wie die indische Zollverwaltung mitteilt, versteckte der 59-Jährige das Gold in Schokoladenpapier. Gegen den 59-jährigen Seelsorger wird nun ermittelt.

An einem Flughafen im Süden von Indien ist gestern ein Priester aus dem Kanton Luzern dabei erwischt worden, wie er versuchte drei Goldbarren am Zoll vorbei zu schmuggeln. Die drei Barren zu je 100 Gramm hatte er in Schokoladenpapier eingewickelt und zusammen mit echter Schokolade in seinem Gepäck versteckt. Durch sein Verhalten sei der 59-jährige Seelsorger den Beamten aufgefallen.

Der Mann wurde zwar nicht verhaftet. Es wurde jedoch eine Untersuchung eingeleitet um abzuklären, ob der Priester Verbindungen zu Gold-Schmugglern hat. Ausserdem droht dem Seelsorger eine Busse. Gemäss «Blick» handelt es sich bei dem Priester um einen Mann aus Indien der seit 2010 im Kanton Luzern tätig ist.

Gold hätte versteuert werden müssen
Das geschmuggelte Gold hat gemäss der indischen Zollverwaltung einen Wert von knapp 12'000 Franken. Nach dem lokalen Gesetz hätte der Priester dafür rund zehn Prozent oder 1'200 Franken Steuern bezahlen müssen. Der Mann versuchte jedoch durch den Zollfrei-Ausgang das Flugterminal zu verlassen.