Unnötige Therapien sind an Spitälern verbreitet

Langjähriger Chefarzt kritisiert und verlangt Änderungen

Symbolbild

In den Spitälern und Arztpraxen werden oft Behandlungen durchgeführt, die kaum etwas bringen, aber viel kosten. Dies sagt Daniel Scheidegger, der neue Präsident der Schweizerischen Akademie für Medizinische Wissenschaften in einem Interview mit dem «Tagesanzeiger».

Vor allem die Überbehandlungen am Lebensende seien ein grosses Problem. Unnötige und teure Behandlungen sind in letzter Zeit zunehmend ein Thema. Wie der «Tagesanzeiger» schreibt, könnten gemäss Bundesrat rund 20 Prozent der Kosten in der Grundversicherung gespart werden.