Ermittler sollen DNA auswerten dürfen

Die Ständeratskommission unterstützt den Vorstoss des Luzerner Nationalrats Albert Vitali

Der Vergewaltigungsfall in Emmen hat die DNA-Auswertung ins Rollen gebracht

Die Strafverfolgungsbehörden sollen bei schweren Straftaten DNA-Informationen zur Augen- Haar- und Hautfarbe des Täters auswerten dürfen. Nach dem Nationalrat hat auch die Ständeratskommission einem Vorstoss des Luzerner FDP-Mitglieds Albert Vitali zugestimmt. Die Diskussion um die Auswertung der DNA war im Zusammenhang mit dem Vergewaltigungsfall in Emmen und dem Vierfach-Mord in Rupperswil  neu aufgeflammt. In beiden Fällen lag die DNA des Täters vor, aber die Ermittler konnten nicht auf die vollständigen genetischen Informationen zurückgreifen. Gegner der Änderung warnen vor falschen Verdächtigungen: Täter könnten sich Haare färben und mit Linsen die Augenfarbe ändern.