Staatlich gesteuertes Doping in Russland

Die Welt-Anti-Doping-Agentur hat gravierende Belege dass die Russen seit Jahren betrügen

Doping (Symbolbild)

Die Ermittler der Welt-Anti-Doping-Agentur WADA haben gravierende Belege für staatlich gesteuertes Doping in Russland vorgelegt. Davon betroffen seien auch die Olympischen Winterspiele in Sotschi. 

Im Moskauer Dopinglabor seien über Jahre hinweg positive Proben verschwunden. Zudem habe das russische Sportministerium die Manipulationen überwacht, heisst es in dem in Toronto vorgestellten Bericht. Auslöser für die WADA-Ermittlungen waren Enthüllungen des in die USA geflohenen ehemaligen  Chefs des russischen Doping-Kontrolllabors. Dieser sagte, 15 russische Medaillengewinner von Sotschi seien gedopt gewesen. Nun droht Russland der komplette Ausschluss von den Sommerspielen in Rio de Janeiro.