Den Ärzten wird genauer auf die Finger geschaut

Der Bund nimmt Behandlungen unter die Lupe, deren Werte für die Patienten umstritten sind

Den Ärzten soll genauer auf die Finger geschaut werden

Der Bund schaut Ärzten und Spitälern künftig genauer auf die Finger. Die Krankenkassen sollen nur noch für Leistungen bezahlen, die nützlich sind. In einem Testversuch nimmt der Bundesrat etwa Wirbelsäuleneingriffe und Behandlungen gegen Eisenmangel unter die Lupe. Solche Behandlungen gebe es in der Schweiz immer häufiger, ihr Nutzen für die Patienten sei aber umstriten. Zur Überprüfung der Leistungen soll das Bundesamt für Gesundheit eine spezielle Abteilung schaffen.

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  1. Bund will Ärzten auf die Finger schauen. Audio: Matthias Strasser