"Salle modulable": Kritische Voten im Parlament

Stadt Luzern: Diskussionen um Standort und Finanzierung

Mögliche Innenansicht Kleine Bühne
im Neuen Theater Luzern / Salle Modulable Fotomontage Volumen Neues Theater
Luzern / Salle Modulable am Standort
Inseli Mögliche Innenansicht Grosse Bühne
im Neuen Theater Luzern / Salle Modulable:
Offene Flachbodenanordnung
mit mehreren Bühnen

Der geplante Standort für das Musiktheater „Salle modulable“ in der Stadt Luzern bleibt das „Inseli“. Die Stadtregierung beantwortete am Donnerstag im Parlament verschiedene Vorstösse und betonte, dass die Standortsuche definitiv abgeschlossen ist.

Im Stadtparlament markierten die verschiedenen Parteien am Donnerstag ihre Positionen zum geplanten Millionenbau. Dabei wurde klar, dass es für die Verantwortlichen noch viel Arbeit gibt, um die Bevölkerung vor der Abstimmung im kommenden November vom Standort "Inseli" zu überzeugen. Die Wünsche und Meinungen der Parteien waren ziemlich unterschiedlich.

Finanzen beschäftigen die Parteien

Neben dem Standort gab vor allem auch die Finanzierung zu reden. Es brauche sicher noch zusätzliche private Investoren für das Projekt, hiess es beispielsweise bei der FDP. Der SP und SVP dagegen sind die geplanten Betriebskosten zu hoch. Überall werde gespart, so bei der Bildung oder bei den sozialen Einrichtungen, meinte etwa SP-Parlamentarier Simon Roth. Da sei es schwer verständlich, wieso der Betrieb des geplanten Musiktheaters jährlich sieben Millionen Franken mehr kosten soll als dies beim heutigen Luzerner Theater der Fall sei.

Das städtische Stimmvolk entscheidet im November, ob die „Salle modulable“ auf dem „Inseli“ gebaut werden kann. Der Standort ist eine Voraussetzung dafür, dass die 80 Millionen des verstorbenen Mäzens Christof Engelhorn an das Projekt bezahlt werden.

 

 

 

Audiofiles

  1. Luzerner Stadtregierung hält am "Inseli" als Standort für die Salle Modulable fest. . Audio: Urs Schlatter, Radio Pilatus