Keine akute Felssturzgefahr mehr in Luzern

Die Felsplatte am Gütschhang wird weiter überwacht

Die vom Einsturz bedrohte Felswand im Gebiet Sagenmatt in Luzern Die vom Einsturz bedrohte Felswand im Gebiet Sagenmatt in Luzern Die Sagenmattstrasse in Luzern ist gesperrt.

In der Stadt Luzern ist die Felsplatte am Gütschang, welche Anfang Woche für die Sagenmattstrasse einen Felssturzalarm ausgelöst hatte, abgetragen worden. Damit besteht vorerst keine akute Felssturzgefahr mehr, teilte die Stadt Luzern mit.

Risiko bleibt

Bis der Hang komplett gesichert sei, bleibe das Risiko eines Felssturzes bestehen. Die Bewohner können aber trotzdem in ihren Wohnungen bleiben. Einzig die Tiefgarage bleibt weiterhin gesperrt. Diese Sperrung könne voraussichtlich erst anch der Umsetzung weiterer Sicherheitsmassnahmen aufgehoben werden, heisst es in der Mitteilung weiter. Für diese Sicherheitsmassnahmen ist nun die Eigentümerin der Liegenschaft an der Sagenmattstrasse verantwortlich. Man wolle jedoch die Massnahmen schnellstmöglichs vorantreiben, sagte Roland Koch Chef Bevölkerungschutz der Stadt Luzern gegenüber Radio Pilatus.

Feslpartie wird weiterhin überwacht

Wegen der Felssturzgefahr mussten in der Nacht auf Dienstag 125 Bewohner eines Hochhauses an der Sagenmattstrasse evakuiert werden. Stunden später konnten diese wieder nach Hause zurückkehren. Die Felspartie ist Teil einer insgesamt rund 160 Meter breiten und 50 Meter hohen Felswand, die in einem ehemaligen Steinbruch liegt. Seit 1992 wird der Fels überwacht. Seit gut einem halben Jahrist eine automatische Überwachungsanlage mit vier Sensoren in Betrieb.

Audiofiles

  1. Interview mit Roland Koch, Chef Bevölkerungsschutz der Stadt Luzern, zum Stand beim Sagenmatt-Felsen. Audio: Carmen Zettel