Verdacht auf Tierquälerei nicht bestätigt

Staatsanwaltschaft Nidwalden hat Ermittlungen abgeschlossen

Tierquälerei-Verdacht bei Kühen im Kanton Nidwalden hat sich nicht erhärtet

In den letzten beiden Jahren sind bei der Kantonspolizei Nidwalden mehrere Verdachtsmeldungen betreffend Tierquälerei eingegangen. Die Staatsanwaltschaft hat die Fälle unter Beizug von Experten eingehend untersucht. In keinem Fall haben sich Hinweise auf ein strafbares Verhalten ergeben.

Insgesamt wurden der Kantonspolizei 46 Verdachtsmeldungen gemacht. Bei den Tieren handelt es sich um Kühe, Stiere, Schafe und Hunde. Die Fälle lagen jedoch teilweise bis zu zwölf Jahre zurück. Die Kantonspolizei hat in enger Zusammenarbeit mit anderen Behörden, Instituten und dem Veterinäramt die Fälle eingehend geprüft. Sie konnte jedoch den Verdacht der Tierquälerei nicht bestätigen und hat das Verfahren somit eingestellt. Lediglich bei den Schnittverletzungen an einem Stier konnte die Tat nicht ausgeschlossen werden. Da dieser Fall aber erst 1 1/2 Monate später gemeldet wurde, konnte dieser nicht mehr zeitnah bearbeitet werden.