Die Hälfte der Jungen liest keine Tageszeitung

Softnews statt seriöser Informations-Journalismus sind gefragt

Junge Menschen im Alter zwischen 16 bis 29 Jahren interessieren sich immer weniger für höherwertigen Informations-Journalismus. Zu diesem Schluss kommt das neuste „Jahrbuch Qualität der Medien“ des Forschungsinstituts Öffentlichkeit und Gesellschaft Fög.

Mehr als die Hälfte der Befragten gab an, überhaupt keine Tageszeitung zu lesen. Die Jungen greifen lieber zum Smartphone und konsumieren dort Softnews. Dies sei eine „demokratiepolitisch alarmierende Entwicklung“, heisst es weiter im „Jahrbuch Qualität der Medien“. Zudem würden die Medien-Unternehmen weiter sparen. Eine der Hauptaufgaben, nämlich Ereignisse einzuordnen, würde ständig reduziert.