Wahlbarometer zeigt Rechtsrutsch im Oktober

SVP konnte wieder zulegen, Mitteparteien verlieren

Das Bundeshaus in Bern

Im dritten Wahlbarometer vor den eidgenössischen Wahlen im Oktober zeichnet sich ein Rechtsrutsch ab. Die SVP hätte Ende August einen Wähleranteil von 28 Prozent erreicht und die FDP wäre auf 16,9 Prozent gekommen. Beide Parteien profitieren von bisherigen Nichtwählenden.

Im Gegensatz zu den beiden ersten Wahlbarometern im März und im Juni dieses Jahres, konnte die SVP dieses Mal zulegen. Im Juni hatte sie noch einen Wähleranteil von 26,1 Prozent erreicht, wie aus dem Wahlbarometer der SRG SSR hervorgeht, welchen das Forschungsinstitut gfs.bern verfasst hat. Nach einem kleinen Hoch für die FDP im Juni (17,1%) ist ihr Wähleranteil im August wieder etwas gesunken auf 16,9 Prozent.

CVP, BDP und GLP auf der Verliererseite

Wäre Ende August gewählt worden, hätte die SP im Vergleich zum Juni mit 19,3 Prozent gleich viel Stimmen geholt. Auf einem kontinuierlichen Sinkflug befinden sich gemäss Umfrage hingegen CVP, BDP und GLP. Die CVP ist im August noch auf 11,1 Prozent gekommen. Die BDP erreicht derzeit noch 4,2 Prozent und die GLP 4,3. Die Grünen bleiben stabil auf 7,4 Prozent. Das Forschungsinstitut hat Ende August über 2‘000 Personen in der gesamten Schweiz befragt.