KESB Stadt Luzern: Gute Bilanz der letzten zwei Jahre

Fälle nehmen immer mehr zu - Ausbau der personellen Ressourcen

Sozialdirektor Martin Merki.

Die Kindes- und Erwachsenschutzbehörde KESB der Stadt Luzern hat ihre Aufbauphase gut bewältigt. Dies zeigt eine erste Bilanz nach zwei Jahren. Davor galt in der Stadt Luzern über 100 Jahre lang das Vormundschaftsrecht. Die Professionalisierung der Behörde sei der richtige Schritt gewesen, meint Martin Merki, Sozialdirektor der Stadt Luzern.

Immer mehr Fälle

Im vergangenen Jahr stieg die Anzahl Fälle bei der  KESB Stadt Luzern um rund 4 Prozent. Das entspricht 80 Klientinnen und Klienten mehr. Proj Jahr gehen bei der KESB Luzern rund 1'300 Anträge ein. Darunter auch Beistandschaften, Platzierungen von Kindern, fürsorgerische Unterbringungen von Erwachsenen oder Regelung des Besuchsrechts. Aus diesem Grund und weil auch die Bevölkerungszahl stetig steigt, soll die KESP um 1.2 Vollstellen ausgebaut werden.

Audiofiles

  1. Positive Bilanz nach zwei Jahren KESB Stadt Luzern. Audio: Roman Gibel