Historischer Davis-Cup-Triumph für die Schweiiz

Federer/Wawrinka holen den "Tennis-Welt-Titel" vorzeitig in die Schweiz

Die Schweiz gewinnt zum ersten Mal den Davis Cup.  Das historische Ereignis in der Finalbegegnung mit Frankreich wurde vorzeitig perfekt: Roger Federer gewann das dritte Einzel gegen Richard Gasquet 6:4 6:2 und 6:2.     Damit führte  die Schweiz uneinholbar 3:1.

Der Gewinn des Davis Cups ist doppelt historisch. Zum ersten Mal nämlich holt die Schweiz damit auch einen Mannschafts-Titel auf höchster Ebene  in einer Weltsportart.

Roger Federer feierte seinen Sieg über Gasquet mit Tränen in den Augen.  Damit hat der Basler alles gewonnen, was es zu gewinnen gibt (bei Olympia wars im Doppel). Federer freute sich im Schweizer Fernsehen auch für sein Team - der Triumph sei umso schöner, weil im Vorfeld einiges unsicher gewesen sei. 

Das letzte, bedeutungslose Einzel wurde nicht mehr ausgetragen.  Darauf hatten sich die Teams für diesen Fall schon im Vorfeld geeinigt. Mit 27'448 Fans waren am Sonntag soviele Zuschauer dabei wie noch nie bei einem Tennismatch. Mit ihrem Davis Cup Titel schliesst die Schweiz zu Serbien, Kroatien, Italien und Südafrika auf, die alle ebenfalls einmal die "Salatschüssel" holten.  Rekordsieger ist die USA mit 32 Titeln vor Australien mit 28.

Am Montag um 16 Uhr wird das gesamte Schweizer Davis-Cup-Team in Lausanne offiziell empfangen.

 

 

 

Audiofiles

  1. Die Schweiz gewinnt erstmals den Davis Cup. Audio: Urs Niedermann
  2. Davis-Cup: Reaktionen auf den Sieg der Schweiz. Audio: Carmen Zettel