Gesundheitskosten steigen weniger

Die ETH Zürich erwartet für nächstes Jahr noch eine Zunahme von knapp 3 Prozent

Blutspenden

 

Die Gesundheitskosten in der Schweiz werden in den kommenden Jahren weniger stark ansteigen als bisher. Das sagen die Konjunkturforscher der ETH Zürich voraus. Grund seien die sinkenden Medikamentenpreise und die nur gering steigenden Löhne bei den Gesundheitsberufen. Nächstes Jahr werden die Gesundheitskosten demnach noch knapp 3, übernächstes Jahr knapp 4 Prozent zulegen. Das ist weniger als im langjährigen Schnitt. Für 2016 werden die Gesamtkosten auf rund 80 Milliarden Franken geschätzt.