SP Luzern will weiter eine Frau in der Regierung

Giorgio Pardini zieht sich als Kandidat zurück

Giorgio Pardini, Gewerkschafter und Kantonsparlamentarier. Die drei möglichen SP-Regierungsrats-Kandidaten: (v.l.) Giorgio Pardini, Helene Meyer-Jenni und Felicitas Zopfi.

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  1. Giorgio Pardini verzichtet auf Kandidatur bei Luzerner Regierungsratswahlen. Audio: Urs Schlatter

Die SP Luzern will definitiv eine Frau als Nachfolgerin von Yvonne Schärli. Für die abtretende Luzerner Regierungsrätin wurden mit Helene Meyer, Giorgio Pardini und Felicitas Zopfi zunächst drei Kandidaten vorgeschlagen. Wie die SP mitteilt, verzichtet Giorgio Pardini nun aber auf eine Kandidatur, um den Weg frei zu machen für eine neue SP-Frau in der Kantonsregierung. Gemäss SP hat Pardini zur Kenntnis genommen, dass keine einzige bürgerliche Partei eine Frau für die Wahl in den Regierungsrat vorgeschlagen hat. Dies hätte im Falle einer Wahl von Pardini unweigerlich zur Folge, dass die Kantonsregierung nur noch aus Männern bestehen würde. „Diese Situation wäre gesellschaftspolitisch nicht
vertretbar,“ so Pardini.