BfU verstärkt Kampf gegen Ertrinken

43 Menschen sterben jährlich wegen einem Unfall im Wasser

In der Schweiz sterben jährlich 43 Menschen wegen einem Unfall im Wasser.

Das kühle Nass hat für Menschen jedes Alters eine grosse Anziehungskraft. Die Erfrischung im Wasser kann aber auch gefährlich sein und hat eine Kehrseite. Jährlich ertrinken in der Schweiz 43 Menschen. Dies geht aus einer Statistik der Beratungsstelle für Unfallverhütung (bfu) hervor.

Die Gründe für die Unfälle sind vielfältig. Kleinkinder ertrinken häufig, weil sie unbeaufsichtigt in der Nähe von Wasser spielen. Wassertiefen ab 10 cm sind für Kleinkinder bereits gefährlich, da sich die Jüngsten unserer Gesellschaft wegen des grossen Kopfgewichts nicht mehr aufrichten können, heisst es bei der Schweizerischen Lebensrettungs-Gesellschaft SLRG. Für grössere Kinder empfiehlt die Beratungsselle den sogenannten Water Safety Check. In diesem Kurs lernen Kinder, wie sie sich verhalten müssen, wenn sie unbeabsichtigt ins Wasser fallen.

Das grösste Gefahrenpotenzial habe aber die Altersgruppe der jungen Erwachsenen. Bei den erwachsenen Ertrinkungsopfern handelt es sich vor allem um junge Männer. Diese neigen dazu, ihre körperliche Leistung zu überschätzen und zu hohe Risiken einzugehen. Dazu kommt, dass viele Ertrinkungsunfälle dieser Altersgruppe im Zusammenhang mit Alkohol passieren, so Daniel Menna, Mediensprecher der bfu.

Die meisten Leute ertrinken in offenen Gewässern wie Seen. Meist könne schon ein Krampf einen Schwimmer in Lebensgefahr bringen. Darum sei es wichtig immer zu zweit in einem See schwimmen zu gehen, so Daniel Menna weiter.

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