20 Jahre Notruf 144

Zentralschweizer Rettungsautos öffnen ihre Türen für Interessierte

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Der Sanitätsnotruf 144 Zentralschweiz feiert heute sein 20-jähriges Bestehen. Zu diesem Anlass fand im Verkehrshaus Luzern eine Ausstellung zu den Blaulichtorganisationen statt. Dabei wurde unter anderem vorgeführt, wie die Polizei und Sanität bei einem Verkehrsunfall vorgehen oder wie eine Höhenrettung funktioniert. Benno Fuchs, Direktor des Kantonsspitals Luzern, findet es wichtig, dass die Notrufnummer 144 in den Köpfen der Bevölkerung präsent bleibt.

„Die Leute sollen wissen, dass wir da und bereit sind“

Für Fuchs ist es wichtig, dass die Nummer 144 ein konstante Grösse im Rettungsgeschäft bleibt. Dies war nicht immer so: Der Einführung der Notrufnummer ging ein langwieriger politischer Prozess voraus. Davor musste man noch dem Spital oder der Polizei direkt anzurufen, erinnert sich Fuchs.

„Die Szenen am Unfallort sind zum Teil sehr schwer zu verarbeiten“

Rettungssanitäterin Claudia erinnert sich an ihren schwersten Fall. Ein Kleinkind geriet unter einen Zug. Bei solchen Unfällen sei es wichtig, das Erlebte und die Bilder im Kopf verarbeiten zu können. Der Sanitätsnotruf 144 wird jährlich über 100'000 Mal genutzt. Die Verantwortlichen koordinieren durchschnittlich 26 000 Einsätze pro Jahr.