UBS will Stabiltätsfonds von Nationalbank zurückkaufen

Guter Geschäftsgang ermöglicht Rückkauf

Der Haupteingang der UBS in Zürich.

Die Grossbank UBS hat bereits vergangene Woche einen guten Geschäftsgang im zweiten Quartal des laufenden Jahres vermeldet. Vermögensverwaltung und Investmentbank schnitten gut ab. Nun gab die UBS bekannt, dass sie im vierten Quartal den sogenannten Stabilitätsfonds von der Schweizerischen Nationalbank zurückkaufen will. In diesen Fonds flossen in der Finanzkrise 2008 die faulen Papiere der Grossbank. Bis jetzt hatte die Nationalbank den Rückkauf der Papiere abgelehnt, weil dies die Eigenkapitalquote der Bank belastet hätte. Für den Kauf der Papiere müsste die UBS eine Milliarde an die Nationalbank zahlen sowie die Hälfte des verbliebenen Wertes des Fonds.