Koma-Trinker sollen Kosten selber übernehmen

Konkreter Gesetzesentwurf liegt vor

<p>Wer sich ins Koma trinkt soll die Behandlungs-Kosten selber übernehmen.</p>

Komatrinker sollen bald zur Kasse gebeten werden. Das verlangt u.a. seit Jahren der Zürcher SVP Nationalrat Toni Bortoluzzi. Nun liegt laut dem „Tagesanzeiger“ ein konkreter Gesetzesentwurf vor.

Pro Jahr werden 15'000 Personen mit Alkoholvergiftung in ein Spital eingeliefert. Doch wer von diesen Patienten hat sich ins Koma getrunken? Das wird einer der Knackpunkte bei der Diskussion um ein neues Gesetz. Bei der Gesundheitskommission wird vorgeschlagen, dass bei einer Alkoholvergiftung zwar weiterhin die Krankenkasse die Kosten trägt. Diese soll aber künftig dem Kunden einen Teil dieser Rechnung oder gar den ganzen Betrag überwälzen dürfen. Die Krankenkassen könnten so bis zu 30 Millionen Franken pro Jahr sparen.

Der neue Gesetzesentwurf soll nach den Sommerferien im Nationalrat diskutiert werden.

Audiofiles

  1. Komatrinker müssen bezahlen. Audio: Probst Yanik