Nein zum Hochhausstandort Seeburg

Allgemeine Revision der BZO und Standort Steghof angenommen

<p>Die Stadtluzerner wollen kein Hochhaus im Gebiet Seeburg.</p>

Die Stadt Luzern erhält eine neue Bau- und Zonenordnung BZO. Die Stimmenden sprachen sich mit fast 61 Prozent JA-Stimmen für die neue Bau- und Zonenordnung und damit für eine verdichtete Siedlungsentwicklung, für die Schaffung einer Tourismuszone sowie für die Hochhausstandorte Pilatus- und Bundesplatz aus. Am Pilatus- und Bundesplatz dürfen somit bis zu 35 Meter hohe Gebäude erstellt werden.

Differenzierter äusserten sich die Stimmberechtigten zu den beiden Hochhaus-Standorten Steghof und Seeburg. Für den Steghof gab es ein knappes Ja von 53 Prozent. Kein Hochhaus wollen die Stadtluzerner dagegen in der Seeburg. Dieser Standort wurde mit 52 Prozent Nein-Stimmen abgelehnt.

Deutlich mit 64 Prozent Nein-Stimmen abgelehnt wurde die Volksinitiative "Zwischennutzung statt Baulücke". Das Volksbegehren der Juso verlangte, dass leerstehende Gebäude und Räume für Zwischennutzungen zur Verfügung gestellt werden müssen. Klar angenommen mit einem Ja-Stimmenanteil von über 90 Prozent wurde ein Rahmenkredit von 31,3 Millionen Franken zur Erneuerung der Siedlungsentwässerung.

Die Stimmbeteiligung lag bei rund 44 Prozent.

Audiofiles

  1. Stadt Luzern mit neuer BZO und Hochhaus-Standorten. Audio: Urs Schlatter
  2. Luzern kann höher und dichter bauen. Audio: Urs Schlatter