US-Waffenlobby kritisert verschärftes Waffengesetz in New York

Die US-Waffenlobby hat die Verschärfung der Waffengesetze im US-Bundesstat New York heftig kritisiert. Die Regelung werde keinen Einfluss auf die Sicherheit und Kriminalität haben, heisst es in einer Mitteilung.

New York hatte gestern – rund ein Monat nach dem Massaker an einer Primarschule – das schärfste Waffengesetz der USA gebilligt. Unter anderem wird der Verkauf von Sturmgewehren verboten. Präsident Barack Obama will heute einen umfassenden Massnahmen-Katalog gegen Waffengewalt präsentieren.

Derweil hat es in den USA erneut Schiesserein an Schulen gegeben. An einem College im Bundesstaat Kentucky sind zwei Menschen getötet worden. Der Verdächtige konnte festgenommen werden. An einer Schule in St. Louis wurden zwei Menschen verletzt, der Täter richtete sich selbst.