Der Schweizer Armee fehlt es an Kaderleuten

Das Militär will mit Geld neue Offiziere anlocken. Dies weil der Schweizer Armee zunehmend die Offiziere ausgehen. Ein Grund für die geringe Bereitschaft zum Weitermachen sei die Ansicht, dass ein starkes Engagement in der Armee der Berufskarriere im Wege steht.

Dies geht aus der Armee-Reform „Weiterentwicklung der Armee“ hervor, welche mehreren Medien vorliegt. Laut der Reform soll der Kadermangel ausgemerzt werden. Für junge Militärkader soll unter anderem ein Bildungskonto eingerichtet werden. Darauf zahlt die Armee dann während der Kaderausbildung Geld ein, welche die Offiziere nach der Militärzeit für die private Ausbildung verwenden dürfen. Insgesamt entstünden dem Verteidigungsministerium dabei Mehrkosten von 25 Millionen Franken pro Jahr.